Gewaltprävention

Soziales Kompetenz Training (SKT)

Wir bieten für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 das soziale Kompetenztraining (SKT) nach Petermann an.

Im Rahmen dieses Kompetenztrainings werden einzelne Schülerinnen und Schüler der fünften, sechsten und siebten Klassen in einer Kleingruppe von 6 bis 8 Schülern zusammengefasst. Sie arbeiten ein Schulhalbjahr lang einmal die Woche in einer Doppelstunde zu verschiedenen Aspekten der sozialen Kompetenz.

Inhalte sind zum Beispiel die Wahrnehmung und das Ausdrücken eigener Gefühle, oder das Verhalten in Konfliktsituationen. Das Training wird von zwei in SKT speziell ausgebildeten Lehrkräften durchgeführt und ist im Lernbereich „Soziales Lernen“ verankert.

 

Streit und Problemsprechstunde (SuP)

Warum gibt es die Sprechstunde?

Ein wertschätzender und freundlicher Umgang ist uns sehr wichtig. Dafür gibt es klare Rituale und Regeln. Im Unterricht und in den Pausen wird den Schülerinnen und Schülern beim Einhalten dieser Regeln geholfen. Sie werden in ihrem sozialen Umgang gestärkt.

Auch bei uns gibt es dennoch mal Streit unter den Schülern. Wir möchten den Schülern die Möglichkeit geben, die eigene Sichtweise in Ruhe zu schildern und Lösungen zu finden. Manchmal kann dies nicht im Rahmen des normalen Unterrichts stattfinden. Dafür haben wir die Sprechstunde. Die Klassenlehrer melden die beteiligten Schüler bei den Gewaltmoderatoren hierfür an. Die Schüler haben ebenfalls die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Sie können sich bei Bedarf vertraulich an die Gewaltmoderatoren wenden.

Was passiert in der Sprechstunde?

Ein festes Team von Lehrerinnen und Lehrern bietet regelmäßig die Gewaltsprechstunde an. Hier werden alle Beteiligten gehört. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt Unterstützung, die eigene Sichtweise zu schildern. Der Lehrer handelt als Moderator. Er regt die Schüler an, Lösungen zu finden den Streit beizulegen. Die Schüler besprechen erfolgreiche Konfliktstrategien für die Zukunft. Ein Austausch zwischen den Lehrern stellt sicher, dass die Schüler dabei eng begleitet und positiv bestärkt werden. Die Gewaltmoderatoren stellen bei Bedarf den Kontakt zu außerschulischen Institutionen her.